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Box-FAQs
Wissenswertes zur Sportart Boxen, mit dem Blick auf die Amateure. Hier gibt´s Geschichte, Geschichten und Legenden. Aber auch der Profisport bleibt nicht unerwähnt.

Deffinition Boxen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 15. Juli 2008 um 05:05 Uhr

Beim Boxen handelt es sich um einen sportlichen Faustkampf zwischen zwei Gegnern nach festen Regeln. Taktisches Ziel ist es, den Gegner durch gezielte Schläge auf empfindliche Körperstellen zu beherrschen oder kampfunfähig zu machen sowie durch geschickte Verteidigungsmanöver die gegnerischen Treffer zu verhindern oder ihnen die Schlagkraft zu nehmen. Das Boxen bezeichnet man als Fechten mit der Faust, was vor allem bei den Amateuren oberstes Ziel ist und nicht der KO Sieg.

 
Die Geschichte des Amateurboxens PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 26. Juni 2008 um 16:00 Uhr

Obwohl in Deutschland bis 1918 ein polizeiliches Boxverbot bestand, wurde 1912 der erste deutsche Boxverein, der SV Astoria Berlin, von dem Nestor des deutschen Boxsportes, Leonhard Mandler, gegründet. 1920 fand die erste Deutsche Meisterschaft im Amateurboxen statt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es 1946 in London zu einer Neugründung der 1920 in Antwerpen entstandenen FIBA. Der Weltverband der Amateurboxer heißt nun AIBA und ist für wesentliche Regeländerungen verantwortlich. Seit 1950 gibt es den Kampfabbruch beim dritten Niederschlag in einer Runde sowie die Schutzsperre beim Kopf- K.O. und seit 1984 ist das Tragen eines Kopfschutzes im Wettkampf verbindlich.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. Juni 2008 um 07:09 Uhr
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Rekorde im Profi-Boxen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 15. Juli 2008 um 05:42 Uhr

Der kürzeste Kampf um die Weltmeisterschaft:
Der kürzeste WM-Kampf fand am 07.08.1993 in Baymon (Puerto Rico) statt. Gerald McClellan (USA) schlug im Mittelgewicht (WBC) seinen Landsmann Jay Bell nach nur 20 Sekunden K.o.

Der längste Kampf um die Weltmeisterschaft:
Der längste WM-Kampf fand am 03.09.1906 in der Leichtgewichtsklasse zwischen Joe Gans und Nelson Goldfield (beide USA) statt. Joe Gans wurde nach einem Foul seines Gegners zum Sieger erklärt: in der 42. Runde!

Die längste Zeit Weltmeister:
Die längste Zeit Weltmeister bei den Schwergewichtlern war der "braune Bomber" Joe Louis (USA). Vom 02.06.1937 (er schlug James J. Braddock, USA) blieb er in 25 Titelkämpfen ungeschlagen. Am 01.03.1949 trat er ab. Damit war er elf Jahre und 252 Tage lang Schwergewichtsweltmeister, ein für alle Gewichtsklassen gültiger Rekord.

Die kürzeste Zeit Weltmeister:
Die kürzeste Zeit Weltmeister bei den Schwergewichtlern war vom 30.05.1987 bis zum 02.08. desselben Jahres Tony Tucker aus den USA: insgesamt also nur 64 Tage!

Der einzige deutsche Schwergewichtsweltmeister:
Der einzige deutsche Boxer, der Schwergewichtsweltmeister wurde, errang den Titel 1930 gegen Jack Sharkey (USA) durch Disqualifikation seines Gegners: Max Schmeling.

Der einzige Schwergewichtler, der sich den Titel zweimal zurückholte:
Der einzige Boxer, der sich den Titel zweimal zurückholte, war Muhammad Ali (USA). Ihm wurde der WM-Titel 1967 wegen politischer Äußerungen und Wehrdienstverweigerung aberkannt. Er holte ihn sich 1974 gegen George Foreman (USA) und 1978 gegen Leon Spinks (USA) zurück.

Der einzige ungeschlagene Weltmeister:
Der einzige unbesiegte Weltmeister, der in seiner ganzen Karriere nicht einen einzigen Kampf verlor, war Rocky Marciano (USA) mit 49 Siegen bei 49 Kämpfen (1947-1955).

Rekordstrafe :
Mike Tyson musste für seinen Biss gegen Hollyfield 5,28 Mio DM Strafe zahlen. Um diesen Kampf zu sehen zahlten in den Staaten Fans bis zu 2.530DM an Pay TV Gebühren.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Juli 2008 um 05:56 Uhr
 
Erster Olympiasieger PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 15. Juli 2008 um 05:49 Uhr
Bei den 23. Olympischen Spielen wurden Boxkämpfe 688 v. Chr. erstmals in Olympia ausgetragen, wobei Onomastos aus Smyrna der erste Sieger war. (vgl.GRADOPOLOW, 1959; FIEDLER, 1976; ELLWANGER; ELLWANGER, 1998)
 
Kuriositäten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 15. Juli 2008 um 05:46 Uhr

Nr.1
Einmalig blieb der “Fall” von 1952: In Helsinki wurde der Schwede Ingemar Johansson im Schwergewichtsfinale gegen den Amerikaner Ed Sanders in der 2. Runde wegen “Feigheit” disqualifiziert und erhielt auch nicht die ihm zustehende Silbermedaille. 1981 aber wurde sie ihm nach seiner Rehabilitierung nachträglich überreicht. Johansson war 1959/1960 Schwergewichts-Boxweltmeister der Profis gewesen.

Nr.2
1924 in Paris amtierte der Ringrichter, wie damals in Europa üblich, außerhalb des Rings, wodurch sich erhebliche Verständigungsschwierigkeiten ergaben.

Nr.3
Als der Australier Baker in London 1908 im Finale gegen den Engländer Douglas verlor, arbeitete dessen Vater als “unparteiischer” Ringrichter.

Nr. 4
Der Amerikaner Eagan gewann 1920 in Antwerpen die Goldmedaille im Halbschwergewicht und 1932 in Lake Placid Gold im Viererbob.

Nr.5
1912 in Stockholm gab es kein olympisches Boxturnier, weil Boxen damals in Schweden verboten war. Von 1920 bis 1948 wurde dann in acht, von 1952 bis 1964 in zehn und von 1968 bis 1984 in elf Gewichtsklassen gekämpft.

 
Box Glossar PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 15. Juli 2008 um 05:12 Uhr
  • Abbruch: Ein Abbruch erfolgt durch den Ringrichter bei technischem K.o., bei Aufgabe des Boxers oder Disqualifikation.
  • Bandagen: Bandagen werden unter den Handschuhen getragen und sollen Handgelenk und Daumen vor Verletzungen schützen; sie werden im Kreuzverband angelegt (vom Daumen über Handgelenk zum Knöchel und wieder zurück zum Daumen).
  • Bretterbirne: Dieses Trainingsgerät wird auch Plattformbirne, Speedball oder Speedbag genannt. Es handelt sich um eine Lederbirne mit Gummifüllung, die schwingend an einem Brett an die Hallendecke montiert wird.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Juli 2008 um 05:46 Uhr
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Der berühmteste KO PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 15. Juli 2008 um 05:51 Uhr
Der vielleicht spektakulärste K. o. der Box-Geschichte:
Nach dem Boxhieb von Peter Müller sackt der Ringrichter zusammen.
Nicht den Gegner haut Müller um – sondern den Ringrichter.Kampf um die Deutsche Meisterschaft im Mittelgewicht, Runde 8: Ringrichter Max Pippow spricht die 2. Verwarnung gegen Müller aus – da dreht der durch. Mit einem rechten Kinnhaken boxt er den Ringrichter um, prügelt wild um sich. Mehr aus Versehen trifft er dabei auch seinen Gegner: Hans Stretz, der zum Sieger erklärt wird. Der wilde Müller (Spitzname: “de Aap”, das ist Kölsch und heißt “der Affe”) wird lebenslang gesperrt. 1953 hebt ein Zivilgericht die Sperre auf, Müller steigt danach zu drei EM-Kämpfen in den Ring, verliert sie aber alle. 1992 stirbt Müller mit 65 an Herzversagen.