|
Frauen-Boxen bei Jugendspielen |
|
|
|
|
Geschrieben von: Administrator
|
|
Mittwoch, den 25. August 2010 um 18:55 Uhr |
|
Der Box-Weltverband AIBA fordert, Frauen-Boxen in das Programm der nächsten Olympischen Jugendspiele 2014 im chinesischen Nanjing aufzunehmen. «Ich glaube, jeder sollte das Recht zur Teilnahme haben», erklärte AIBA-Präsident Wu Ching-Kuo aus Taipeh bei den Jugendspielen in Singapur.
Er wolle nun mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) über die Aufnahme sprechen. Frauen-Boxen wird erstmals in London 2012 zum Programm der traditionellen Olympischen Spiele gehören. |
|
EM der Boxelite in Moskau |
|
|
|
|
Geschrieben von: DBV
|
|
Donnerstag, den 03. Juni 2010 um 16:00 Uhr |
|
DBV mit zehn Boxern bei der EM vertreten
Am Samstag, den 5. Juni um 16.00 Uhr, werden die Boxmeisterschaften der Boxelite Europas im Moskauer Sportpalast Megasport eröffnet. Nach letzten Meldungen aus Moskau werden 41 Nationen und 311 Athleten an den Start gehen, und um die Titel kämpfen. Das deutsche Team vom Fliegen- bis Superschwergewicht antretend, befindet sich -bestens vorbereitet- seit dem 2. Juni im Kosmos Hotel in der russischen Hauptstadt, wartet nun auf die Auslosung der Kämpfe, die am Samstag um 11. 00 Uhr stattfinden wird. Das Nominierungsgremium des DBV hat sich für eine auch mit jungen Boxern durchsetzte Mannschaft für diese bedeutende Europameisterschaft entschieden, wobei im Bantamgewicht im Trainingscamp in Hennef ein Qualifikationskampf zwischen Marcel Schneider (BC Frankfurt/O) und Hafid Bouji erforderlich wurde, den Marcel Schneider gewann.
Folgende Boxer wurden für diese Europameisterschaft benannt:
48 Kg: unbesetzt 51 Kg: Ronny Beblik (BC Chemnitz) 54 Kg: Marcel Schneider (BC Frankfurt/O) 57 Kg: Denis Makarov (Velberter BC 22) 60 Kg: Eugen Burhard (Raspo Osnabrück) 64 Kg: David Müller (SSV Saalfeld) 69 Kg: Patrick Wojcicki (AKBC Wolfsburg) 75 Kg: Konstantin Buga (Velberter BC 22) 81 Kg: Gottlieb Weiss (Velberter BC 22) 91 Kg: Stefan Köber (BC Frankfurt/O) 91+Kg: Erkan Teper (Velberter BC 22)
Nach dem vom Ausrichter erstellten Programm werden die Kämpfe am 5.Juni beginnen und am 12. Juni mit dem Finale beendet sein, wobei der 10. Juni vor dem Halbfinale als Ruhetag eingelegt wird.
Im Foto die komplette Mannschaft mit Trainern und der Physiotherapeutin Eleni Coskina vom Bundesstützpunkt Heidelberg vor der Abreise nach Moskau., (Foto: Ralph Kalinski). |
|
Max Schmeling bekommt Denkmal |
|
|
|
|
Geschrieben von: Administrator
|
|
Samstag, den 29. Mai 2010 um 11:33 Uhr |
|
Box-Ikone Max Schmeling ist fünf Jahre nach seinem Tod in seinem Heimatort Hollenstedt im niedersächsischen Landkreis Harburg mit einem Denkmal geehrt worden.
Zahlreiche Prominente wie Boxweltmeister Wladimir Klitschko, die ehemaligen Champions Henry Maske und Jürgen Blin sowie Fußball-Legende Uwe Seeler nahmen an der feierlichen Zeremonie teil. Die samt Sockel 2,30 Meter hohe Bronzebüste des Bildhauers Carsten Eggers, die vor den Max-Schmeling-Sporthallen der Samtgemeinde aufgestellt wurde, zeigt den Boxer ganz typisch mit Schal.
«Bis heute ist Max Schmeling ein Sport-Idol ganzer Generationen», sagte Maske in seiner Ansprache vor 2500 Gästen. «Er war ein Mensch mit Rückgrat und Gewissen, stellte sich nie ins Rampenlicht.» Gemeinsam mit Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann, Klitschko und Seeler enthüllte der frühere Halbschwergewichts-Weltmeister das Denkmal für Schmeling.
Schmeling sei für Hollenstedt ein großer Mäzen und Förderer gewesen, sagte Samtgemeindebürgermeister Uwe Rennwald. In den 55 Jahren, die der einzige deutsche Schwergewichts-Weltmeister bescheiden in Wenzendorf bei Hollenstedt lebte, habe er zahlreiche Projekte in der Samtgemeinde gefördert. Unter anderem gab er 300 000 Euro für eine neue Sporthalle und ließ im Freibad eine Rutsche auf eigene Kosten bauen. Immer wieder hätte er zudem einzelnen Menschen geholfen, die in Not waren, sagte Rennwald. Hollenstedt erhält auch weiterhin Geld aus der Max-Schmeling-Stiftung für soziale Projekte.
«Mit dem Denkmal wollen wir den Förderer, aber auch die Persönlichkeit ehren», betonte der Bürgermeister. «Er hatte ein großes Herz und lebte hier ganz ohne Starallüren.» Seine Art und Weise zu leben, sei vorbildhaft gewesen.
Schmeling wurde 99 Jahre alt und starb 2005. Rund 60 000 Euro kostete die Neugestaltung des Platzes, die Skulptur und eine Informationstafel. Mehr als zwei Drittel davon seien Spenden aus der ganzen Welt, sagte Uwe Rennwald. |
|