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Rumänischer Box Präsident gesperrt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: OS   
Freitag, den 29. Januar 2010 um 19:31 Uhr

Der Präsident des rumänischen Amateur-Boxverbandes, Rudel Obreja, ist vom Box-Weltverband (AIBA) für 13 Jahre gesperrt worden.

Wie nun bekannt wurde, ist das Urteil von der Disziplinarkommission der AIBA bereits gefällt worden. Obreja hatte im Februar vergangenen Jahres ein Turnier organisiert, bei dem Boxer ohne Kopfschutz in den Ring geschickt wurden. Ursprünglich war der Rumäne für zwei Jahre gesperrt worden und hatte eine Geldstrafe in Höhe von 15 000 Schweizer Franken erhalten. Weil er die Entscheidung der AIBA jedoch missachtete und Fristen versäumte, wurde die Suspendierung auf 13 Jahre ausgedehnt und die Geldstrafe auf 20 000 Franken erhöht.

Der AIBA ist Rudel Obreja schon länger ein Dorn im Auge, hatte dieser bei den Oplympischen Spielen in Peking bei einer Pressekonferenz öffentlich Ho Kim (Executiv - Direktor der AIBA und technischer Verantwortlicher des Olympiaturniers) der Manipulation bezichtigt. Für seine öffentlichen Aussagen wurde Obreja von der AIBA suspendiert. Terry Smith, ein technischer Delegierter der AIBA, versuchte damals mit dem Hinweis auf das Fehlen von Beweisen zu beschwichtigen. Allerdings gab es zahlreiche fragwürdige Entscheidungen vor allem bei der Besetzung des Kampfgerichtes. ORF Mann Sigi Bergmann sagte damals : "Ich sehe alle Kämpfe hier. Ich würde das, was Obreja sagt, auch sofort unterschreiben. Es gibt erschreckend viele Fehlurteile hier."

Keine Frage, Rudel Obreja ist kein unbeschriebenes Blatt und nicht unumstritten, aber hier scheint die AIBA froh zu sein, einen ihrer "Kritiker" kalt gestellt zu haben. Zumal die von der AIBA in Vorbereitung stehende Weltliga, genau das vor hat, weshalb der Rumäne bestraft wurde, es soll dort nämlich ohne Kopfschutz geboxt werden.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. März 2010 um 07:41 Uhr